NATUR-KLANG-KUNST

Eröffnung: Sonntag 28. Juni 2026, 15:00 Uhr

Begrüßung: Kunsthistoriker Christian Burchard

Pressefoto NATUR_KLANG_KUNST

Foto © Christiane Fleissner

Die Ausstellung Natur-Klang-Kunst im Kunstraum Schwifting bietet ein besonderes synästhetisches Erlebnis, einen begehbaren Raum mit Installationen der drei renommierten Künstlerinnen Christiane Fleissner, Verena Friedrich  und Sabine Köhl, die speziell für diese Ausstellung realisiert wurden, eingerahmt in eine Klanginstallation von Wolfgang Loos, Professor an der Universität der Künste Berlin. Die Klanginstallation besteht ausschließlich aus seismischen Daten, die zu Klängen und Melodien verarbeitet wurden.

Verena Friedrich aus Gauting, die vor einigen Monaten den Schacky Park in Dießen in einen poetischen Raum verwandelte, arbeitet mit Papier und Naturmaterialien. Durch präzise Handarbeit und wiederholende Muster entstehen fragile, komplexe Rauminstallationen mit verborgener Tiefe.

Ausgangspunkt für die komplexen Collagen von Christiane Fleissner ist der Bienenstock. In der über Jahrtausende währenden geometrischen Grundform entdeckt die Künstlerin, die in einem alten Bauernhaus mit Imkerei in der Nähe von Penzberg wohnt, Abweichungen in der Perfektion, einen beständigen Prozess  aus Beständigkeit und Veränderung, eine Metapher für das Leben insgesamt und verbindet sie mit der Geometrie des kabbalistischen Lebensbaumes Sephiroth.

Die mehrteilige Arbeit der Bildhauerin Sabine Köhl aus Windach, bekannt im Landkreis durch ihre großformatigen Installationen für das Projekt Frauenorte, thematisiert die Symbiose und Kooperation in der Welt der Pflanzen und Insekten, um z.B. ihr Überleben in einer feindlichen Umwelt zu organisieren und Nachkommen zu schützen. Ein Werk, das anregt zu Vergleichen zwischen „Kommunikation“ im Bereich der Flora und der Verständigung in der Welt der Säugetiere und des Menschen. 

Die Ausstellung endet am 30. August 2026 und ist nach der Vernissage geöffnet an den Sonntagen 5., 12. und 19. Juli jeweils von 15 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Am 19. Juli werden ab 15 Uhr die Künstlerinnen zu einem Gespräch bereitstehen. Der Eintritt ist frei.

 

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ERIC GAND und KURT TYKWER