FRANZISKA SELLWIG

Foto Franziska Sellwig1920 in Düsseldorf geboren. Dort verbringt sie auch ihre Jugendjahre.

Sie besucht die Textil- und Webeschule. Während der Nazizeit wird ihr Vater als Gegner des Regimes verhaftet und in das KZ Esterwegen verschleppt. Nach dem Krieg Umzug nach München, dort absolviert sie die Akademie der Bildenden Künste. Nach dem Suizid des Vaters beginnt sie zu schreiben.

1976: Umzug nach Schwifting bei Landsberg/Lech

1979 entsteht ihr erster Prosaband: "Orangen auf dem Gefängnishof"

dazu schrieben:

Hilde Domin: >Eine antifaschistische Jugend während der Hitlerzeit haben noch    andere erlebt, aber es zu vermitteln in einer so großartigen Form, das ist zu    bemerken. Es ist ein ganz ungewöhnliches Buch!< und 

Elfriede Jelinek: >Eine große Erzählerin.<

1980: "Ich bin eine Negerin, weiß", Gedichte

1983: "Der Graben", Prosa

1986: "Die mit den langen Mänteln", Gedichte

1987: "Das Gewitter", Novellen

1987: "Tee und Butterkekse", Deutscher Taschenbuch Verlag

1990: "Winterfeuer", Gedichte

1992: Fertigstellung ihres Romas "Teresas Freundin"

1993: Schlaganfall

1995 stirbt Franziska Sellwig in Schwifting.

Den literarischen Nachlass verwaltet das Münchner Literaturarchiv "Monacensia".

Ihre Arbeiten liegen vor bei: der Deutschen Nationalbibliothek, Frankfurt, der Bayerischen Staatsbibliothek, München, dem Deutschen Literatur Archiv, Marbach.

Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Rundfunksendungen.